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Über Brian Schlede

Kreisvorsitzender

Keinen Plan für Hamburgs Zukunft!

Nach der Entscheidung des Hamburger Wahlvolks gegen die olympischen Spiele stellt sich die Frage, was ist eigentlich die Vision der SPD als führende Regierungspartei für Hamburg?

Wachstum und Arbeitsplätze erfordern von der Politik eine Strategie bei dem die Wachstumstrends erkannt werden, die Hamburger Unternehmen und die Nachbarstaaten eingebunden sind, eine wettbewerbsfähige Positionierung im europäischen und globalisierten Umfeld gegeben ist, um zusammen mit einem Maßnahmenpaket diese Zukunft zu gestalten.

Hamburg tritt momentan nicht mit glaubhafter Wirtschaftspolitik auf.

  1. Sind wir noch eine Hafenstadt, wenn Hafenbecken verschlicken, Brücken marode sind, der Ausbau der Verkehrsanbindungen schleift und wohlmöglich immer noch 2.500 Arbeitsplätze am Wasser umziehen müssen, obwohl Olympia auf dem Grasbrook ausfällt?
  2. Sind wir noch eine Stadt des Mittelstands, wenn Gewerbefläche zugunsten von Wohnflächen entfallen, obwohl eine emissionsarme gemischte Nutzung anerkannter Trend ist?
  3. Sind wir eine Stadt des Handwerks, wenn für öffentliche Aufträge Handwerker aus fernen Gegenden zu uns pendeln?
  4. Wird Grundeigentum in dieser Stadt noch geschützt, oder steht das Polizeirecht zur Unterbringung von Flüchtlingen höher?
  5. Stehen wir noch zur Ausbildung, wenn für Azubis bei dem aktuell massiven Zuzug von Menschen mit Bedarf an günstigem Wohnraum deren Verfügbarkeit noch knapper wird?

Wir wollen, dass der Senat und die Bürgerschaft die folgenden Themen anpacken.

  1. Die Investitionen in Infrastruktur tätigen, wie geplant 200 Mio. im Jahr.
  2. Die Arbeitsplätze auf dem Grasbrook erhalten und mit der Wirtschaft gemeinsam die Zukunft entwickeln.
  3. Gewerbeflächen erhalten und in Wohnbebauung integrieren.
  4. Das Grundeigentum schützen.
  5. Bezahlbaren Wohnraum auch für Auszubildende schaffen.
  6. Die Vergabe der öffentlichen Aufträge für den Hamburger Mittelstand erreichbarer machen und die für Olympia geforderte zentrale Vergabeplattform schaffen.

Die CDU ist in der Pflicht Ihre Kernforderungen zu platzieren und muss sich selbst zu erneuern.

Diese Themen sind klassische Kernforderungen der CDU und der Mittelstandsvereinigung, davon würden wir gern mehr in der Öffentlichkeit hören.
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion will die Bandbreite der Themen einer Volkspartei abdecken, was mit wenigen Abgeordneten schwer zu leisten und zu vermitteln ist. Viel schwerer tut sich der CDU-Parteibetrieb Strukturen und Entscheidungsprozesse aufzubauen, die an eine schnellere und dynamischere Welt und an die Realität einer 15,9% Partei adäquat angepasst sind.

Das Potenzial für die CDU ist in einer Stadt geprägt von Kaufleuten und Mittelstand groß, aber ungenutzt. Wir brauchen einen Plan für Hamburg und eine neue CDU – mit tatkräftigen Menschen voller Ideen.

Wir müssen Konsequent für eine glaubhafte Mittelstandspolitik nach Maßstäben der sozialen Marktwirtschaft eintreten.

Wir wollen die CDU ermuntern, dass sie sich wieder auf Ihre Kernthemen konzentriert und endlich Ihre Strukturen den neuen Bedingungen anpasst. Der neue CDU-Landesvorsitzende muss hierbei von einer frischen und dynamischen Basis unterstützt werden, mit den altbekannten Strukturen und Leuten erreichen wir das der CDU wohlgesonnene Wahlvolk nicht mehr.

Für die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Hamburg-Eimsbüttel

Brian Schlede
Kreisvorsitzender

Hamburgs Mittelstand unterstützen – Antrag vom CDU-Landesausschuss beschlossen

Hamburgs Mittelstand unterstützen

Antragsteller:
Hamburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU – Kreisverband Eimsbüttel

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Hamburg (MIT) fordert den neuen Landes-vorsitzenden auf, den Mittelstand als tragende Säule der Hamburger Wirtschaft zu seinem ersten Thema zu machen.

Insbesondere der kleine Mittelstand und das Handwerk vermissen eine politische Partei, die sich ihren Themen annimmt. Gerade dort spürt man besonders stark Wirkungen vom Fach-kräftemangel, der kalten Progression bzw. überbordende Bürokratielasten.

Damit die CDU Hamburg eine Wahrnehmung als Oppositionspartei erfährt, muss sie einen für den Wähler glaubhaften eigenen Charakter ausbilden. Daher soll sich die CDU Hamburg im Schwerpunkt wieder als Partei des Mittelstands und der sozialen Marktwirtschaft verstehen.
Aus diesem Grunde fordert die MIT die CDU Hamburg auf, dem Hamburger Senat Vorschläge zu unterbreiten, die den Mittelstand konkret unterstützen.

  1. Der Senat hat sicherzustellen, dass die Vorgaben des § 4 Abs. 1 und des § 4 Abs. 2 des Hamburgischen Vergabegesetzes eingehalten werden.
  2. Außerdem soll der Senat die Behörden anweisen, unter Beachtung der vergaberechtlichen Zulässigkeit öffentliche Aufträge in einer Weise auszuschreiben, die Hamburger Unternehmen eine gute Aussicht einräumt, den Zuschlag zu erhalten. [Das europaweit gültige Diskriminierungsverbot macht es z.B. nicht völlig unmöglich, u.a. Gesichtspunkte der Präsenz vor Ort bei der Auswahl der Bieter zur berücksichtigen.]

Durch die genannten Maßnahmen würde der Mittelstand in Hamburg glaubhaft politisch unterstützt werden.

Die MIT bittet den neuen Landesvorsitzenden der CDU Hamburg und den neuen Vorsitzenden der CDU-Bürgerschaftsfraktion sich gezielt in Partei und Fraktion für dieses Ziel einzusetzen.

Beschlossen auf der MIT-Landesvorstandssitzung am 6. Mai 2015
Beschlossen im CDU-Landesauschuss am 26. Mai 2015

Hjalmar Stemmann / Brian Schlede / Dr. Philipp Steinwärder
Landesvorsitzender / Kreisvorsitzender Eimsbüttel / stellv. Kreisvorsitzender Eimsbüttel & Landesschatzmeister

Mittelstand bei Vergabe öffentlicher Aufträge stärken

Antrag zur Beschlussfassung an den Landesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hamburg

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Hamburg (MIT) fordert den neuen Landesvorsitzenden auf, den Mittelstand als tragende Säule der Hamburger Wirtschaft zu seinem ersten Thema zu machen.

Insbesondere der kleine Mittelstand und das Handwerk vermissen eine politische Partei, die sich ihren Themen annimmt. Gerade dort spürt man besonders stark Wirkungen vom Fachkräftemangel, der kalten Progression bzw. Belastungen durch zusätzliche Beiträge.

Damit die CDU Hamburg eine Wahrnehmung als Oppositionspartei erfährt, muss sie einen für den Wähler glaubhaften eigenen Charakter ausbilden. Daher sollte sich die CDU Hamburg im Schwerpunkt wieder als Partei des Mittelstands und der sozialen Marktwirtschaft verstehen.

Aus diesem Grunde fordert die MIT die CDU Hamburg auf dem Hamburger Senat Vorschläge zu unterbreiten, die den Mittelstand konkret unterstützen.

  1. Der Senat hat sicherzustellen, dass die Vorgaben des § 4 Abs. 1 und des § 4 Abs. 2 des Hamburgischen Vergabegesetzes eingehalten werden. Außerdem soll er die Behörden anweisen, öffentliche Aufträge, soweit es vergaberechtlich zulässig ist, vorrangig an Hamburger Unternehmen zu vergeben.
    ð Hamburger Unternehmen können nur schwer allein mit den Preisen von europäischen Subunternehmen konkurrieren. Daher ist es angezeigt die Ausschreibungen in qualitativen Maßstäben für den Hamburger Mittelstand zuzuschneiden und an möglichen Stellen auch im Preis dem Hamburger Unternehmen einen Vorteil einzuräumen.
  2. Zudem sollen die Handelskammer und die Handwerkskammern dazu aufgefordert werden eine Servicestelle einzurichten, die den beitragszahlenden Hamburger Gewerken gezielt Aufträge aus europäischen Ausschreibungsverfahren vermittelt und konkret den Beitragszahler bei der Beantragung entlastet.

Durch die genannten Maßnahmen würde der Mittelstand in Hamburg glaubhaft politisch unterstützt werden und ein Mehrwert für geleistete Beiträge entstehen.

Die MIT bittet den neuen Landesvorsitzenden der CDU-Hamburg sich gezielt in Partei und Fraktion für diese Ziele einzusetzen.

Für die MIT-Eimsbüttel

Brian Schlede
Dr. Philipp Steinwärder

Pressemitteilung – CDU NEU DENKEN

Mittelstand Hamburg

Pressemitteilung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Hamburg-Eimsbüttel

Das Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015 hat erneut und verstärkt gezeigt, dass mit überwältigender Mehrheit die Hamburger sich aktuell nicht mit der CDU-Hamburg identifizieren können. Für eine Partei mit dem Anspruch, Volkspartei zu sein, ist dies ein überdeutliches Signal, nun die Partei grundlegend neu zu erfinden. Um wieder Mehrheiten begeistern zu können, braucht es nicht nur neue Themen und eine neue Führungsspitze, es braucht eine Partei, die sich nicht in Ihrem Mikrokosmos von zeitraubenden Parteiprozessen, Tagesordnungspunkten, Proporz und Karriere einzelner Politiker definiert. Man muss sich von alten Strukturen und Gewohnheiten verabschieden und mit den richtigen Menschen wieder eine klare Politik insbesondere für den Mittelstand gestalten.

Der Austausch eines Landesvorsitzenden wird die Partei allerdings nicht erneuern, wenn nicht wesentliche Grundvoraussetzungen gegeben sind.

Das beinhaltet zuallererst einen dynamischen und aufgeschlossenen Landesvorstand, der unter starker Führung die Vision der Partei in die Wahlkreise transportiert und im Gegenzug die Inspiration der Mitglieder an den Landesvorsitzenden transferiert. Aus diesem Grunde sollte sich der jetzige Landesvorstand neu konstituieren und sich jeder Orts- und Kreisverband der Hamburger CDU besinnen, welche gewählten Vertreter zu dieser Erneuerung effektiv beitragen können. Mit der gleichen Weisheit sollten auch die Delegierten des Landesauschusses die Wahl des neuen Landesvorsitzenden betreiben.

Die Partei benötigt nun einen Landesvorsitzenden, der rastlos in jedem Ortsverband die besten Mitglieder mit den innovativsten Ideen aktivieren und alte Strukturen aufbrechen kann, um die CDU zu einer modernen Bürgerpartei in Hamburg zu machen. Dafür benötigen wir ein klares Bekenntnis des Landesvorsitzenden zu seiner Aufgabe in Hamburg. Die CDU muss sich mehr denn je auf transparente und effiziente Parteiarbeit konzentrieren. Dafür muss die Aufgabe der Partei von der Verantwortung im Mandat getrennt werden. Mit den vielfach überlastenden Aufgaben eines Abgeordneten in verschiedenen Parteiämtern, neben Verantwortung gegenüber der eigenen Familie und zusätzlich zu den Anforderungen des beruflichen Alltags kann keine Partei gestaltet werden. Die Verantwortungsträger müssen lernen zu delegieren, auch um begeisterte Jungmitglieder an ihren Aufgaben wachsen zu lassen. Mit der vollen Kraft für Mandat einerseits und Partei andererseits wird die CDU glaubhafter nach innen und nach außen und somit für das große Wählerpotenzial in Hamburg wieder eine klare Entscheidung möglich.

Für den Kreisverband der MIT Hamburg-Eimsbüttel

Brian Schlede

Zur unterstützenden Beschlussfassung für den MIT-Landesvorstand am 18. März 2015 als Positionierung der MIT-Hamburg gegenüber CDU-Landesvorstand und  CDU-Landesausschuss.

Basis ist die Diskussion vom Weinabend am 3.3.2015.

Weiterführendes Diskussionspapier zum Download!

„Steuert Deutschland in die Krise?“ – Weinabend mit Dr. Josef Schlarmann

Herzliche Einladung zu unserem besonderen „Weinabend für Mittelstand & Unternehmer“.

Wir freuen uns besonders auf unseren Ehrengast:

Dr.-Josef-Schlarmann

Dr. Josef Schlarmann
Ehem. Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Deutschland.

Die Wirtschaftsindikatoren deuten auf einen Abschwung der Konjunktur in Deutschland hin. Die Große Koalition finanziert großzügig wirtschaftsferne Projekte.

Die Antworten auf die großen Herausforderungen für ein wirtschaftlich und sozial erfolgreiches Deutschland liegen in der Sozialen Marktwirtschaft, welche kaum einer besser kennt als unser früherer Bundesvorsitzender.

Wir freuen uns über einen Impulsvortrag und anschließende Diskussion zum Thema:

„Steuert Deutschland in die Krise?“
Wie können die klassischen ordoliberalen Steuerungsinstrumente der sozialen Marktwirtschaft uns helfen?

Dr. Schlarmann war in Wirtschaftsfragen immer kritischer Begleiter der Politik von Frau Dr. Merkel und wird uns auch diesmal mit seiner Expertise durch einen interessanten und entspannenden Abend begleiten.

Am   Montag, 3. November 2014, um 19 Uhr   in das   Weinviertel, Oberstraße 1  , Hamburg-Harvestehude.

Bringen Sie gern Unternehmer aus Ihrem Bekanntenkreis zu unserem Weinabend mit .

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

MIT Antrag zur bezirklichen Wirtschaftsförderung im CDU Landesausschuss angenommen

Der Antrag der MIT-Kreisverbände zur bezirklichen Wirtschaftsförderung wurde auf dem Landesauschuss der CDU mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung angenommen:

Mittelstand HamburgMehr Arbeitsplätze. Geht.

Hamburgs attraktivste Quartiere weisen eine lebendige Mischung aus Wohnen und Arbeiten verbunden mit einem hohen Freizeitwert aus. Die in der Vergangenheit favorisierte strikte Trennung von Wohnen und Arbeiten hat Ende der 1960er und in den 1970er Jahren einerseits zu Großwohnsiedlungen geführt (z.B. Steils­hoop, Kirchdorf Süd u.a.), andererseits zu reinen Bürostadtteilen (z.B. City Nord). Seit vielen Jahren stehen diese Monoquartiere in der Kritik und müssen durch erhebliche Investitionen sozial und städtebaulich stabilisiert werden. Dagegen erfreuen sich die gewachsenen Stadtteile mit einer guten Mischung aus Wohn- und Gewerberaum einer hohen Nachfrage sowohl auf Seiten von Bewohnern als auch von Gewerbetreibenden.

Die einseitige Ausrichtung des Hamburger SPD-Senats auf den Wohnungsbau sowie die parallel laufende Entmachtung der Bezirke, auch in Fragen der lokalen Wirtschaftspolitik, führt zu einer Verdrängung von kleinem Gewerbe und zur schleichenden Zerstörung gewachsener Strukturen. Einher geht damit der Abbau wohnortnaher Arbeitsplätze, die an den Rand der Stadt oder aus ihr heraus gedrängt werden. Neben vielen kleinen Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden trifft es selbst große Unternehmen wie Beiersdorf, die 2015 die Firmenzentrale sowie das Forschungsund Entwicklungszentrum ihre Tochterfirma Tesa nach Norderstedt verlagern. Allein damit gehen im Bezirk Eimsbüttel 800 Arbeitsplätze verloren. Entsprechende Umsiedlungen ziehen anschließend wieder zusätzliche Verkehrströme nach sich. Denn z. B. auch Handwerksbetriebe, die vorher in der Nachbarschaft ansässig waren, müssen dann auf dem Weg zum Kunden längere Strecken zurücklegen.

In den Zeiten der CDU-geführten Senate wurde die Wirtschaftsförderung in den Bezirke gestärkt. Vor Ort ist am besten bekannt, welche Bedürfnisse und Ansprüche von Wohnen und Gewerbe opti­mal kombiniert werden können. Das führt zu einem Erhalt lebendiger Strukturen in den Quar­tieren.  Die CDU setzt sich dafür ein, die von der SPD veranlassten Kürzungen der bezirklichen Wirtschaftsförderung zurück zu nehmen und in jedem Bezirk wieder mindestens eine Vollzeitstelle für Wirtschaftsförderung einzurichten. Damit können nicht nur wohnortnahe Arbeitsplätze in Hamburg gehalten, sondern auch vermehrt werden.

15.04.2014,     Hjalmar Stemmann MdHB, Landesvorsitzender MIT Hamburg
Karin Prien MdHB, Kreisvorsitzende MIT Altona
Brian Schlede, Kreisvorsitzender MIT Eimsbüttel
Harald Krüger, Kreisvorsitzender MIT Harburg
Roger Zörb, Kreisvorsitzender MIT Mitte
Sven C. Bergmann, Kreisvorsitzender MIT Nord
Dittmar Lemke, Kreisvorsitzender MIT Wandsbek

Einkaufen im Stadtteil in Zeiten des Internets

Am 07. April 2014 lud die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in Hamburg-Eimsbüttel zur Diskussion im Hausmann Immobilien Treff (HIT) ein.

Zu Gast war ein Podium aus Politik und Einzelhandel. Hjalmar Stemmann MdHB hat in einem kurzen Impulsvortrag Erkenntnisse und Zahlen einer Studie eingebracht. Anschließend wurde diskutiert mit den Gästen:

  • Dennis Hartung, Center Manager des Tibar-Center in Niendorf;
  • Nina Häder, Quartiersmanagerin des Tibarg und Initiatorin des Business-Improvement-District (BID) Tibarg;
  • Rüdiger Kuhn, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Eimsbüttler Bezirksversammlung und
  • Hjalmar Stemmann, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Hamburgischen Bürgerschaft.
    Moderiert wurde die Veranstaltung vom MIT-Kreisvorsitzenden Brian Schlede.

v.l.n.r. Dennis Hartung, Hjalmar Stemmann, Brian Schlede, Nina Häder, Rüdiger KuhnEinzelhandel und Internet

Die Eingangsdiskussion auf dem Podium war überwiegend von positiven Erfahren geprägt. Die Frage, ob der Einzelhandel am Tibarg eine Abwanderungen von Arbeitsplätzen und Ladengeschäften erlebt wurde sowohl von Herrn Hartung als auch Frau Häder verneint. Eher würden die lokalen Unternehmen postive Effekte des Internets nutzen können, um die Kundenfrequenz zu erhöhen oder Produkte im Netz zu recherchieren und im Laden abzuholen. Die Entwicklung des Tibarg und die Durchführung von vielen Shopping-Events führt bei einzelnen Geschäften zu starken Wachstumszahlen.

Ganz anders sah dies Rüdiger Kuhn für die Lage in Niendorf Nord oder für die Entwicklung in Eidelstedt. DIe Attraktivität dieser Stadtteilzentren ist in den letzten Jahren stark gesunken. Die wohnortnahe Versorgung insbesondere für Alte oder internetferne Bürger ist zum Teil gefährdet.

Erfreulich war die rege Diskussion mit den 16 Gästen aus dem Publikum. Erfahrungsberichte von Vertretern des Einzelhandels aus Niedersachsen zeigten ein ganz anderes Bild als in Metropollagen wie Hamburg. Massenhafte Schließungen und sinkenden Kundenfrequenz sind trotz massiver Investitionen zu beklagen.

Die Diskussionsrunde im Publikum nährte die Erkenntnis, dass die Anbahnungsphase zur Kaufentscheidung heute eine andere ist. Man geht nicht mehr in das Geschäft zur Orientierung, sondern trifft Kaufentscheidungen „mit dem Smartphone auf dem Klo“. Der Kunde sucht seine Produkte heute auf anderen Wegen. Der Einzelhandel muss bei der Internetsuche auffindbar sein, wie z.B. eine Sucheingabe „Chanel No.5 Mönckebergstraße“ als einer der wenigen Suchanfragen die einem Gast geglückt ist. „Die Wahrscheinlichkeit eines Ladenbesuchs steigt, sofern der Kunde davon ausgehen kann, dass der gesuchte Artikel auch dort vorrätig ist.“ Ein internetbasierter regionaler Artikelfinder als „Inventurliste“ im Stadtteilzentrum wäre eine interessante Lösung.

Lösungen für die Auffindbarkeits-und Vermarktungsprobleme hatte Stefan Schmelzer, Geschäftsführer der Social Media Heroes in Hamburg. Seine FIrma bietet dem Einzelhandel Lösungen zur Vermarktung im Internet, wie Gestaltung und Management Auftritten von Ladengeschäften in sozialen Netzwerken (Facebook etc.) und deren Events, Produkte und Aktionen. Einzelhändler, die in Social Media vertreten sind machen nach eigenen Angaben 17% mehr Umsatz und binden 25% mehr Stammkunden.

Hjalmar Stemmann hat als einen wichtigen Punkt das Thema „Anschubfinanzierung von Quartiersmanagement“ mitgenommen. Er wird sich dafür einsetzen, dass dieses in die Haushaltsberatungen 2015/16 einfließt, die im Herbst diesen Jahres stattfinden.

Die Veranstaltung haben die meisten Gästen sehr positiv erlebt und viele Anwesende wollen das Thema weiter dIskutieren. Die MIT-Eimsbüttel hat dazu eingeladen, am 5. Mai 2014, um 19 Uhr im Weinviertel beim Unternehmerstammtisch in geselliger Atmosphäre.

Europadiskussion mit Unternehmern im Weinviertel

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in Hamburg-Eimsbüttel begrüßte Dr. Roland Heintze MdHB, Kandidat der CDU für die Europawahlen, am 17. März 2014 im Weinviertel in Harvestehude.

Dr. Roland Heintze

Den 15 anwesenden Gästen aus dem Eimsbüttler Mittelstand erklärte Dr. Heintze seine Positionen zur Europapolitik und die Bedeutung für Hamburg. Schwerpunkt der Diskussion war die Regelungsintensive EU-Kommission die bis zum Öl-Kännchen in Gastronomiebetrieben reichen soll. Hier sieht Heintze die Pflicht der Kommission und des Parlaments die Regelungen zu begrenzen, um Bürgernähe und Bodenständigkeit zu zeigen.

Thema der Veranstaltung war auch die Stabilität des Euros und der Finanzen in Europa. Die Krise ist nicht überwunden, aber die richtigen Schritte zur Stabilisierung wurden eingeleitet. Lehren aus der Krise werden auch in die Entwicklung der europäischen Bankenunion und in einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Banken einfließen. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln muss künftig begrenzt werden, so Heintze.  In Hamburg bekommt der Mittelstand die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise zuerst zu bemerken, aufgrund der starken Handelsbeziehungen auch mit dem Südeuropäsichen Ausland bzw. durch erschwerte FInanzierungsbedingungen.Die Reform der Europäischen Union und die Riksikovorsorge der Finanzmärkte stehen auch im Vordergrund der Europawahlkandidatur von Dr. Heintze.

Nach dem Eingangsvortrag hat sich Roland Heintze mit Unternehmern bei österreichischem Wein bis zum Ausklang des Abends unterhalten.

Auftaktveranstaltung „Perspektiven für unser Gesundheitssystem“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) lud am Dienstag, 27. August 2013 um 20:00 Uhr zur Auftaktveranstaltung in den ETV Hamburg-Eimsbüttel.

Zu Gast waren:

  • Dr. Rolf Koschorrek MdB
    Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss
  • Dr. Dirk Heinrich
    Bundesvorsitzender des Verbands der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
    (NAV-Virchow-Bund)
  • Rüdiger Kruse MdB
    Wahlkreiskandidat Hamburg-Eimsbüttel

Salus aegroti prima lex esto – Das Heil des Kranken sei höchstes Gesetz
Diese unstrittige ärztliche Weisheit sollte auch die Grundlage allen politischen Handelns im Gesundheitswesen sein. Sie findet ihre Entsprechung in den Grundwerten der CDU.

Im ambulanten Bereich benötigen wir dazu mit Herz und Verstand engagierte, freiberuflich tätige Haus- und Fachärzte. Die hohe Qualität der wohnortnahen Versorgung soll, wie in ganz Deutschland, auch in unserem Bezirk Eimsbüttel gesichert bleiben – durch Ärzte, die mit den Biographien ihrer Patienten vertraut sind und sie vertrauensvoll und fürsorglich durch ihr Leben begleiten. Besonders im Alter, bei eingeschränkter Mobilität und chronischer Krankheit darf man nicht auf ferne, anonyme Polikliniken angewiesen sein.

Mit Experten der Politik und der Ärzteschaft diskutierten wir die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitswesens:

  • Perspektiven für die niedergelassenen Ärzte als mittelständische Unternehmer;
  • Finanzierung der Praxen im Gleichgewicht zwischen GKV & PKV;
  • Risiken alternativer Finanzierungssysteme wie der Bürgerversicherung;
  • Auswirkungen auf die Qualität der ambulanten Versorgung und den Ertrag der Praxen;
  • Folgen für Investitionen und Schaffung & Erhaltung von Arbeitsplätzen.

Zu dieser öffentlichen Diskussion begrüßten wir 11 interessierte Gewerbetreibenden aus Hamburg-Eimsbüttel.

MIT Hamburg gründet ersten Kreisverband in Eimsbüttel

Am Montag, 8. April 2013,  hat die Hamburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Bezirk Eimsbüttel ihren ersten Kreisverband gegründet.

Der Landesvorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete Hjalmar Stemmann begrüßte im Restaurant Einstein an der Hoheluft zahlreiche Mitglieder und Gäste aus dem Bezirk Eimsbüttel sowie als Ehrengast den hiesigen CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse.

„Wir wollen uns zukünftig noch direkter um die Probleme der mittelständischen Betriebe in den einzelnen Bezirken kümmern und vor Ort präsent sein“, erklärte Stemmann den Vorstoß des Landesverbandes, jetzt in allen 7 Hamburger Bezirken Kreisverbände der Vereinigung zu gründen.

Anschließend wählten die Mitglieder den selbständigen Unternehmensberater Brian Schlede einstimmig zum ersten Kreisvorsitzenden der MIT Eimsbüttel. Als Stellvertreter wurde ebenfalls einstimmig Dr. Horst Klemeyer gewählt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die drei Beisitzer Dr. Philipp Steinwärder, Ralph Keßler und Torben Pöpplau.

„Wir wollen als Sprachrohr für den Mittelstand in Eimsbüttel tätig sein und ein Netzwerk von engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern aufbauen“, so der neue Vorsitzende Brian Schlede.  Der neue Vorstand plant einen Unternehmerstammtisch zur Vernetzung der Eimsbüttler Unternehmer und Gewerbetreiben untereinander und mit verschiedenen Gästen als Sprachrohr zur Politik.

Als erste Veranstaltungen sollen Wirtschaftsverkehr (Busbeschleunigungsprogramm), Gewerbeflächen und Emissionsschutz im wirtschaftlichen und privaten Zusammenleben in Eimsbüttel im Vordergrund stehen.

Im Anschluss an die Wahlen referierte Rüdiger Kruse, MdB zum Thema „Mittelstand – Motor der nachhaltigen Entwicklung“ und sprach aktuelle Entwicklungen aus der Bundespolitik an. Zudem sagte er dem neuen Kreisverband seine volle Unterstützung zu.

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Foto v.l.n.r.: CDU-Kreisvorsitzender Rüdiger Kruse, MdB, der neue MIT-Kreisvorsitzender
Brian Schlede und MIT-Landesvorsitzender Hjalmar Stemmann, MdHB